• Statt Hochglanzprospekte solche auf Recyclingpapier auswählen, immer wieder danach fragen. Vor allem kleinere und Naturreiseveranstalter bieten solche Prospekte.
• Statt 20 Prospekte mitzunehmen, im Reisebüro gezielt auswählen.
• Prospekte weiter- oder zurückgeben.
Wahl des Reiseziels:
• Warum für eine Woche Urlaub hohe Flugkosten auf sich nehmen, wenn’s auch näher geht?
• Eine Fernreise lohnt erst ab 3 Wochen Urlaub, schließlich muß sich der Körper nach einem langen Flug in einem ungewohnten Klima erst mal umgewöhnen.
• Vorsicht: Je mehr Zeitzonen überflogen werden, desto länger dauert die Umstellung. Auch bei der Rückreise natürlich.
Wahl des Reiseveranstalters:
• Welches Umweltengagement weist der Veranstalter in seinen Prospekten aus?
• Bei der Hotelwahl: Ein Hotel ohne Swimmingpool ist billiger; liegt das Meer oder ein See vor der Haustür, brauche ich auch kein gechlortes Badewasser.
• In wasserarmen Gegenden wird das Wasser zum Trinken gebraucht, ein Swimmingpool bedeutet eine enorme Belastung für den Wasserhaushalt des Landes.
• Ein großes Hotel, ein Club oder eine Ferienanlage in heißen Ländern sollten eigene Meerwasserentsalzungsanlagen für Trink- und Brauchwasser besitzen.
• Super sind eine Unterkunft oder ein Campingplatz mit eigener Sonnen- oder Windkraftanlage zur Energiegewinnung.
• Kleine Hotels oder Ferienwohnungen sind individueller und stilvoller als große Betonbauten mit großer Flächenversiegelung.
• Besonders reizvoll: Ferien auf dem Land in schön renovierten alten Fincas oder Landhäusern.
• Bei der Unterkunftswahl auf günstige Verkehrsanbindung mit Bahn und Bus achten.
• Wegen der Abwechslung nicht für den ganzen Urlaub einen Mietwagen buchen, und wenn, dann nur mit Katalysator und geringem Spritverbrauch.
• Leute fragen, die das Land kennen: Freunde, Verwandte, den Kellner im China-Restaurant …
• Das Fernsehprogramm nach entsprechenden Reise- und Tiersendungen durchforsten.
• Über Internet Online-Informationen abfragen, eventuell sogar schon buchen.
• Beim jeweiligen Fremdenverkehrsamt nach Infos fragen. Adresse sollte sich im Reiseführer finden.
• Wie handlich/schwer ist der Reiseführer?
• Ist er auf FSC- oder Recyclingpapier gedruckt? Das Impressum gibt Auskunft.
• Vierfarbdrucke verbrauchen mehr Ressourcen als einfarbige.
• Wurden Ökofarben zum Druck benutzt?
• Wie alt ist er? Noch besser als das Auflagenjahr geben das Vorwort, das Ende des
Geschichtskapitels (sind die neuesten Ereignisse berücksichtigt?) und der angegebene Wechselkurs über die wirkliche Aktualität Auskunft.
• Erfahre ich etwas übers Land?
• Wie viel erfahre ich über Pflanzen- und Tierwelt?
• Natur- und Umweltthemen sollten nicht bloß ein Alibi sein.
• Wird die Geschichte lediglich mit einer Zeittafel abgehakt oder werden auch Zusammenhänge erklärt?
• Kommen die Menschen nur als Statisten auf Fotos vor oder wird auch über ihre Kultur berichtet?
• Gibt es Kapitel mit reisepraktischen Informationen (Geld und Papiere)?
• Werden landesspezifische Tipps fürs Kofferpacken, zur Gesundheitsvorsorge, Reiseapotheke, Sicherheit etc. gegeben?
• Gibt es landesspezifische Verhaltenstipps?
• Wie ausführlich und konkret sind die Informationen für Unterkunft, Fortbewegung im Land mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
• Stehen diese Informationen auch dort wo ich sie brauche oder irgendwo im Anhang?
• Werden außer Highlights auch »kleinere« Sehenswürdigkeiten genannt?
• Unbrauchbar sind »Insider-« oder »Geheimtipps«: Wie geheim ist ein Tipp, wenn er in Tausenden von Büchern steht?
• Gibt es Schaubilder und Karten, die mir (vor Ort) weiterhelfen? Sind z.B. Hotels und Restaurants eingezeichnet?
• Ich spare mir lästiges Müllentsorgen und viel Geld, wenn ich wiederaufladbare Batterien verwende.
• Sprays mit Treibgas sind out.
• Mit kleinen Tuben und Fläschchen schleppe ich mehr Verpackung als Inhalt mit mir herum. Nachfüllbare Flaschen und normale Tuben sparen Geld und Rohstoffe.
• Tagesrucksack, Strandtasche oder Baumwolltaschen sehen beim Shoppen, abendlichen Bummel oder Strandgang schicker aus als eine verknautschte Plastiktüte.
• Reste aus der Reiseapotheke oder überflüssige Kleidung finden eventuell im Land dankbare Abnehmer.